Winterfeste Holzbauweise spart Energie
Bad Honnef – So schön sich die Winterlandschaft in ganz Deutschland derzeit präsentieren mag: mit den sinkenden Temperaturen steigen die Heizkosten stark an. Jetzt zeigt sich, wie gut ein Haus gebaut ist und wie gut es in der Lage ist, die Kälte draußen und die Wärme drinnen zu halten. Das beste Vorbild bietet Skandinavien, wo gerade in der Winterzeit hohe Minusgrade herrschen. Dort haben sich Häuser in Holzbauweise als besonders winterfest erwiesen. „Auch in Deutschland steigt das Interesse an Holzfertighäusern, weil sie für Energie sparendes Bauen und Wohnen stehen“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau, Dirk-Uwe Klaas.
Im hohen Norden ist Holz mit großem Abstand der beliebteste Baustoff. In Grönland beispielsweise bestehen rund 80 Prozent aller Einfamilienhäuser aus dem Naturmaterial. Obwohl die Temperaturen in der Regel zwischen minus 10 und minus 30 Grad Celsius liegen, bieten die hervorragend Wärme dämmenden Eigenschaften der Holzkonstruktion ihrer Häuser ausreichend Wärme. Eine dichte Haushülle und ein extrem niedriger Wärmeverlust durch die Bauteile des Hauses hindurch schützen die Skandinavier vor Frost und Zugluft. Dieses Prinzip machen sich auch in Deutschland die Hersteller von Holz-Fertighäusern zu Eigen. Denn die günstigen bauphysikalischen Eigenschaften von Holz, eine intelligente Gebäudekonstruktion und die maßgenaue Vorfertigung der Bauelemente ermöglichen ein hohes Energiesparpotenzial. Durch innovative Wandaufbauten können die führenden deutschen Hersteller von Holz-Fertighäusern den Wärmeverlust immer weiter senken – und der Bauherr spart bei den Heizkosten.
Weil auch langfristig mit weiter steigenden Energiepreisen zu rechnen ist, lohnt es sich für Bauinteressierte über die Holzbauweise nachzudenken. Hierfür bieten sich nicht nur die warmen sondern auch die kalten Monate an. Der Umzug in die eigenen vier Wände kann unabhängig von der Witterung geplant werden. Denn Holz-Fertighäuser werden unabhängig vom Wetter in geschützten Werkhallen ganz individuell vorgefertigt und innerhalb von höchstens zwei Tagen auf der Baustelle montiert.
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12. Januar 2010
Mit winterlichen Grüßen
Achim Hannott
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Verbände der Fertigbau-, Holz- und Möbelindustrie
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