Hausbau
Der Hausbau
Die Verwirklichung des Traum vom eigenen Haus sollte mit der systematischen Planung beginnen.
Fragen wie: sind die Wege zum Arbeitsplatz, zum Kindergarten und zur Schule realistisch? Habe ich in fünf Jahren plötzlich eine Schnellstraße hinter meinem Schwimmbecken? lassen sich über die Einsicht von Flächennutzungsplänen schnell klären. Bebauungspläne geben genaue Auskunft darüber, ob das Grundstück sich für Ihr Bauvorhaben eignet.
Wenn der Preis stimmt und auch Grundwasserumfeld und Bodenqualität bedacht wurden, sollte man sich Gedanken über die Finanzierung machen.
Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Grundbuchgebühren und Maklerprovision (insgesamt ca. 10 % zzgl. zum Kaufpreis) sowie Erschließungskosten und Vermessungskosten müsen mit einkalkuliert werden. Und schließlich brauchen Sie auch noch die Baugenehmigung. Jeweils pünktlich zwei Wochen vor dem eigentlichen Termin müssen Sie mit diesen Formularen dem Bauordnungsamt die Termine des Baubeginns, der Fertigstellung des Rohbaus und der abschließenden Fertigstellung ankündigen.
Diese Baugenehmigung enthält alle weiteren Informationen, welche Bescheinigungen und Nachweise Sie mit der letzten Anzeige (der abschließenden Fertigstellung) vorzulegen haben, der Schornstein oder die Ölheizung müssen abgenommen werden, nach Verlegung der Grundleitungen müssen die Kanalleitungen abgenommen werden.
Bei den Wasserwerken müssen Sie einen Antrag auf Herstellung der Wasserhausanschlussleitung stellen.
Den Bauplan, Grundriss und Lageplan müssen Sie dazu einzureichen. Falls Sie Regenwasser nutzen möchten, ist für die Regenentwässerung ein gesonderter Antrag nötig. Setzen Sie sich mit dem Ordnungsamt in Verbindung wenn Sie während der Bauarbeiten öffentlichen Raum (z.B. den Bürgersteig) nutzen, z.B. für den Bau eines Gerüstes.
Und Sie sollten nicht vergessen sich um Fernmeldeeinrichtungen und einen Kabelanschluss
zu kümmern, wie auch Gas und Strom anzumelden.
Weitere Tipps zum Thema Energiekosten
Fast jeder Haushalt kann seine Energiekosten halbieren – so lautet das Fazit einer Studie des Umweltbundesamtes. Rund zwei Drittel an Heizenergie und ein Drittel Strom lassen sich demnach ohne Komfortverlust einsparen. Doch wie können Mieter und Eigenheimbesitzer sich dieses Sparpotenzial erschließen? Wie lässt sich die Energiewende in den eigenen vier Wänden einleiten? Und was kostet das?
Eine solide Energiewende ruht auf den drei Säulen Energiesparen, Verbrauchsoptimierung und Bezug erneuerbarer Energie. Die erste Säule kostet fast nichts – ein bewusster Umgang mit Heizung und Haushaltsgeräten genügt. Die zweite Säule sieht den Ersatz maroder Haushaltsgeräte und die Sanierung der Heizungsanlage vor. Die Investition in moderne Technik wird mittelfristig durch sinkende Energiekosten aufgewogen. An bestimmten Maßnahmen beteiligt sich sogar der Staat. Die dritte Säule baut auf den Einsatz von Photovoltaik-, Solarthermie- oder Holzpellet-Anlagen sowie den Wechsel zu einem Stromversorger, der seine Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnt. Im Folgenden werden alle drei Energiewendesäulen für Haus und Wohnung erläutert.
Tipps zum Stromsparen
Heimliche Energieräuber treiben ihr Unwesen in deutschen Haushalten: Computer dösen tagsüber im Schlummerbetrieb, Fernseher warten “stand by” auf die Tagesschau, Stereo-Anlagen träumen nachts mit glimmenden Dioden von Mozart und Beethoven. Teurer Strom verpufft im Leerlaufbetrieb als nutzlose Abwärme.
Ein Druck auf die Aus-Taste legt den meisten Energieräubern das Handwerk. Doch fehlt ein Hauptschalter oder ist er auf der Niederspannungsseite hinter dem Trafo eingebaut, zieht das Gerät selbst im abgeschalteten Zustand noch Strom. Das gilt auch für Handy-Ladegeräte: Bleiben sie nach dem Laden an der Dose, fressen sie weiter Energie. Nur Ausstecken oder eine schaltbare Steckerleiste trennt auch diese Stromfresser zuverlässig vom Netz. Einfache Maßnahmen, mit denen ein Vier-Personen-Haushalt nach Berechnungen des Umweltbundesamtes seinen Stromverbrauch um gut zehn Prozent jährlich senkt.
Doch das Sparpotenzial im Haushalt ist weit größer, man muss es nur aufspüren. Am schnellsten macht man Stromräuber mit einem Messgerät dingfest: Es wird wie ein Verlängerungskabel zwischen Elektrogerät und Steckdose geschaltet und erfasst den Stromverbrauch. Die kleinen Spürnasen lassen sich meist bei Stadtwerken und Verbraucherzentralen ausleihen.
Kühl- und Gefriergeräte verschlingen fast ein Fünftel des Haushaltsstroms. Ein Energiehunger, der sich dämpfen lässt: Am sparsamsten arbeiten Kühlgeräte, die außerhalb direkter Sonnenbestrahlung und weit entfernt von Wärmequellen wie Herd oder Geschirrspüler stehen. Ein kühler Keller ist der ideale Standort. Halten Sie die Lüftungsgitter frei und tauen Sie das Gerät einmal pro Jahr ab. Als optimale Lagertemperatur nennt das Umweltbundesamt 7 Grad plus im Kühl- und 18 Grad minus im Gefriergerät. Tiefgefrorenes taut am schonendsten im Kühlschrank und spart dort Energie. Das Gegenteil erreicht, wer heiße Speisen ins Kühlgerät schiebt. Gönnen Sie ihrem Kühlschrank eine Auszeit, während Sie sich im Urlaub erholen – das spart nochmals Strom und Geld.
Nur eine volle Waschmaschine ist eine gute Waschmaschine. Normal Verschmutztes wird auch ohne Vorwäsche sauber. Auch das Kochwaschprogramm ist meist zu viel des Guten. Wer stattdessen mit 60 Grad wäscht, spart über ein Drittel Strom, hat das Umweltbundesamt errechnet. Eine hohe Schleuderdrehzahl macht den Wäschetrockner überflüssig. Denn Trockner sind Energiefresser – am billigsten trocknet Wäsche auf der Leine.
Geschirrspüler müssen bis zum Kragen gefüllt sein, sonst fressen sie mehr Energie als das Spülen von Hand. Vorspülen mit Warmwasser bringt nichts und verbraucht unnötig Energie. Wenn Ihr Wasser von der Zentralheizung erwärmt wird und die Leitungswege zur Küche kurz sind, lohnt sich eventuell der Anschluss des Spülgerätes an die Warmwasserversorgung. Sprechen Sie mit einem Fachmann.
Konventionelle Glühlampen wandeln Strom äußerst uneffektiv in Licht um – über neun Zehntel der Energie verpuffen als Wärme. Effizienter sind Energiesparlampen, die überall dort sinnvoll sind, wo das Licht länger als eine halbe Stunde brennt. Markenprodukte verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie und halten zehnmal länger als die gute alte Glühbirne – das wiegt den höheren Einkaufspreis mehrfach auf. Setzen Sie an Schreibtisch, Lesesofa und Essecke Punktstrahler ein – das ist sparsamer, als den ganzen Raum auszuleuchten.
Haushalte, die den Energieräubern konsequent das Handwerk legen, entlasten ihre Kasse um bis zu 300 Euro pro Jahr – bei Investitionskosten nahe Null.
Geld sparen, ohne zu frieren
Was auf den Umgang mit elektrischer Energie zutrifft, gilt in noch weit stärkerem Maße für das Heizen – sparen ist die ergiebigste Energiequelle. Denn rund 80 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie geht für warmes Wasser und eine wohl temperierte Wohnung drauf. Wer mit Köpfchen heizt, spart Geld, ohne zu frieren:
Richtig temperieren:
Jedes Grad Raumtemperatur weniger mindert die Heizkosten um rund sechs Prozent. Es sollten nicht alle Räume gleich beheizt werden: Für Wohn- und Arbeitsräume genügen 20 Grad – in Schlafräumen sorgen 16 Grad für gesunde Nachtruhe.Nach Bedarf heizen:
Drehen Sie die Heizung herunter, wenn Sie längere Zeit außer Haus sind. Bei zwei Tagen Abwesenheit empfiehlt das Umweltbundesamt 15 Grad Raumtemperatur; sind Sie länger unterwegs, sollten Sie auf 12 Grad herunter regeln. Nachts können alle Räume auf 16 Grad temperiert werden.Stoß- statt Dauerlüften:
Wer bei laufender Heizung die Fenster dauerhaft gekippt hält, heizt sein Geld zum Fenster hinaus. Besser: Mehrmals täglich bei abgedrehten Heizkörpern einander gegenüberliegende Fenster öffnen. In höchstens zehn Minuten sorgt der Durchzug für frische Luft in der Wohnung.Wärmestaus vermeiden:
Hinter Möbeln oder Vorhängen versteckte Heizkörper lassen die warme Luft nicht aufsteigen und es bleibt kalt.Kältebrücken isolieren:
Ungedämmte Heizkörper-Nischen sind Wärmefresser, denn hier sind die Außenwände besonders dünn. Sie sollten nachträglich mit Wärmedämm-Matten isoliert werden. Bei Platzmangel tut es zur Not auch Alufolie.Heizung regelmäßig warten:
Die Kontrolle eines Fachmannes zu Beginn der Heizperiode sorgt für wirtschaftlichen Betrieb Ihrer Heizungsanlage. Heizkörper, die trotz aufgedrehtem Ventil nicht gleichmäßig warm werden, müssen entlüftet werden.Duschen statt baden:
Ein Vollbad kostet dreimal so viel Energie wie sechs Minuten duschen. Zusätzlich spart, wer einen Durchflussbegrenzer einbaut.
Ein Durchschnittshaushalt, der mit Heizenergie sorgsam umgeht, bis zu 300 Euro pro Jahr – unter Umständen ohne einen einzigen Cent investieren zu müssen.
Geld sparen, ohne zu frieren – Tipps zum richtigen Heizen
Was auf den Umgang mit elektrischer Energie zutrifft, gilt in noch weit stärkerem Maße für das Heizen – sparen ist die ergiebigste Energiequelle. Denn rund 80 Prozent der im Haushalt verbrauchten Energie geht für warmes Wasser und eine wohl temperierte Wohnung drauf. Wer mit Köpfchen heizt, spart Geld, ohne zu frieren:
Richtig temperieren: Jedes Grad Raumtemperatur weniger mindert die Heizkosten um rund sechs Prozent. Es sollten nicht alle Räume gleich beheizt werden: Für Wohn- und Arbeitsräume genügen 20 Grad – in Schlafräumen sorgen 16 Grad für gesunde Nachtruhe.
Nach Bedarf heizen: Drehen Sie die Heizung herunter, wenn Sie längere Zeit außer Haus sind. Bei zwei Tagen Abwesenheit empfiehlt das Umweltbundesamt 15 Grad Raumtemperatur; sind Sie länger unterwegs, sollten Sie auf 12 Grad herunter regeln. Nachts können alle Räume auf 16 Grad temperiert werden.
Stoß- statt Dauerlüften: Wer bei laufender Heizung die Fenster dauerhaft gekippt hält, heizt sein Geld zum Fenster hinaus. Besser: Mehrmals täglich bei abgedrehten Heizkörpern einander gegenüberliegende Fenster öffnen. In höchstens zehn Minuten sorgt der Durchzug für frische Luft in der Wohnung.
Wärmestaus vermeiden: Hinter Möbeln oder Vorhängen versteckte Heizkörper lassen die warme Luft nicht aufsteigen und es bleibt kalt.
Kältebrücken isolieren: Ungedämmte Heizkörper-Nischen sind Wärmefresser, denn hier sind die Außenwände besonders dünn. Sie sollten nachträglich mit Wärmedämm-Matten isoliert werden. Bei Platzmangel tut es zur Not auch Alufolie.
Heizung regelmäßig warten: Die Kontrolle eines Fachmannes zu Beginn der Heizperiode sorgt für wirtschaftlichen Betrieb Ihrer Heizungsanlage. Heizkörper, die trotz aufgedrehtem Ventil nicht gleichmäßig warm werden, müssen entlüftet werden.
Duschen statt baden: Ein Vollbad kostet dreimal so viel Energie wie sechs Minuten duschen. Zusätzlich spart, wer einen Durchflussbegrenzer einbaut.
Ein Durchschnittshaushalt, der mit Heizenergie sorgsam umgeht, bis zu 300 Euro pro Jahr – unter Umständen ohne einen einzigen Cent investieren zu müssen.

