Ökologische Holzhäuser für gesundes Bauen..



Holzhaus Bauen, Wohnen, Leben

Aus den verschiedensten Motivationen entscheiden sich Bauherren zu einem Holzhaus. Einer der überzeugendsten ist, das Holz, im Gegensatz zu anderen Baustoffen, nach wächst. In der Regel haben insbesondere Allergiker in Holzhäusern, aufgrund des anderen Wohnklimas im Gegensatz zu Betonwänden, weniger Probleme. Wie beim Massivbau kann man auch beim wesentlich älteren Holzhausbau auf verschiedenen Arten den Rohbau erstellen.

Verschiedene Arten des Holzhausbaues

Holzhaus

 

Baute man früher Holzhäuser grundsätzlich als Blockhaus und Fachwerkhaus baut man heute im Holzrahmen-, Holztafel- Holzskelett- oder Massivholzbau.

Grundsätzlich werden hier die Bauteile von Fertigbau Firmen, Zimmereien bzw. Holzbetrieben, vorgefertigt an die Baustelle geliefert. Insbesondere beim Holzskelettbau kann man auf eine Individuelle Architektur, wie beim Massivbau, zurückgreifen. Die jeweiligen Module werden direkt vom Werk an die Baustelle geliefert. Die Montage erfolgt dann direkt auf der Baustelle. In der Regel können diese, bereits weitestgehend maßgeschneiderten Bauteile, schnell mit einander verbaut werden. Da die Module vorgefertigt, aufeinander abgestimmt im Baukastenprinzip geliefert werden, kann der Rohbau innerhalb weniger Tage fertiggestellt werden. Der Innenausbau kann aber noch 12 Wochen oder mehr in Anspruch nehmen.

Bezüglich der Höhe von Häusern die im Holzhausbau erstellt werden gibt es, in Hinsicht der Tragfähig- und Haltbarkeit grundsätzlich keine Einschränkungen. Die Baurechtlichen Anforderungen ermöglichen jedoch in der Regel nur Gebäude mit bis zu drei Vollgeschossen. Ebenso sind bei dem Genehmigungsverfahren für den Neubau, je nach Bundesland verschiedene Voraussetzungen, insbesondere für den Schall- und Brandschutz zu beachten. Diese erfahren Sie bei den jeweiligen Behörden. Grundsätzlich ist es jedoch, nach en heutigen Standarts, problemlos bei freistehenden Einfamilienhäuseren. Will man ein Reihenhaus bauen, bzw. ein Gebäude mit bis zu 2 Wohneinheiten errichten, so können die jeweiligen Anforderungen der Bauordnung, welche nicht Bundeseinheitlich ist, ebenso wie beim Massivhaus erfüllt werden.

Für Gebäude mit mehr als 2 Wohneinheiten/ Eigentumswohnungen und/ oder bis zu drei Vollgeschossen bestehen besondere Anforderungen an z.B. tragende Wände, Treppenhauswände sowie Gebäudetrenn- und Wohnungsabschlüsse. Diese können jedoch in der Regel problemlos erfüllt werden.

Die Bodenplatte wird grundsätzlich aus z.B. Beton erstellt. Natürlich ist es auch möglich einen Keller zu errichten. Dieser wird jedoch auf konventionell weise errichtet. Die Kosten für Energiesparhäuser die auf die herkömmliche Massivbauweise erstellt werden sind in der Regel Höher als bei einem gleichwertigen Holzhauses welche die gleichen Werte erreicht. Jedoch benötigen sie beim Holzhaus in der Regel eine weniger dicke Dämmung um diese Werte zu erreichen. Ebenso erhalten Sie, durch das allgegenwärtige Holz, ein einmaliges Wohnklima.

Der Hausbau

Die Verwirklichung des Traum vom eigenen Haus sollte mit der systematischen Planung beginnen.

Fragen wie: sind die Wege zum Arbeitsplatz, zum Kindergarten und zur Schule realistisch? Habe ich in fünf Jahren plötzlich eine Schnellstraße hinter meinem Schwimmbecken? lassen sich über die Einsicht von Flächennutzungsplänen schnell klären. Bebauungspläne geben genaue Auskunft darüber, ob das Grundstück sich für Ihr Bauvorhaben eignet.

Wenn der Preis stimmt und auch Grundwasserumfeld und Bodenqualität bedacht wurden, sollte man sich Gedanken über die Finanzierung machen.

Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Grundbuchgebühren und Maklerprovision (insgesamt ca. 10 % zzgl. zum Kaufpreis) sowie Erschließungskosten und Vermessungskosten müsen mit einkalkuliert werden. Und schließlich brauchen Sie auch noch die Baugenehmigung. Jeweils pünktlich zwei Wochen vor dem eigentlichen Termin müssen Sie mit diesen Formularen dem Bauordnungsamt die Termine des Baubeginns, der Fertigstellung des Rohbaus und der abschließenden Fertigstellung ankündigen.

Diese Baugenehmigung enthält alle weiteren Informationen, welche Bescheinigungen und Nachweise Sie mit der letzten Anzeige (der abschließenden Fertigstellung) vorzulegen haben, der Schornstein oder die Ölheizung müssen abgenommen werden, nach Verlegung der Grundleitungen müssen die Kanalleitungen abgenommen werden.
Bei den Wasserwerken müssen Sie einen Antrag auf Herstellung der Wasserhausanschlussleitung stellen.

Den Bauplan, Grundriss und Lageplan müssen Sie dazu einzureichen. Falls Sie Regenwasser nutzen möchten, ist für die Regenentwässerung ein gesonderter Antrag nötig. Setzen Sie sich mit dem Ordnungsamt in Verbindung wenn Sie während der Bauarbeiten öffentlichen Raum (z.B. den Bürgersteig) nutzen, z.B. für den Bau eines Gerüstes.

Und Sie sollten nicht vergessen sich um Fernmeldeeinrichtungen und einen Kabelanschluss
zu kümmern, wie auch Gas und Strom anzumelden.

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