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5. Mai 2008

Holzhaus Klimaschutz

Weg von Kohle und Atom – Klimaschutz mit gesundem Strom
Erstes Hausbauunternehmen Deutschlands steigt um auf Ökostrom

Dass man bereits „im Kleinen“ auf die globalen Probleme eingreifen kann, zeigt das Holzhausunternehmen Baufritz. Neben seinen energiesparenden Häusern initiierte es jüngst ein „Klimaschutzsymposium“ mit Claudia Roth, pflanzte einen firmeneigenen Klimaschutzwald und stellte Anfang des Jahres auf Ökostrom um.

„Für den Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter war für uns ausschlaggebend, dass die Erzeugung dieses Stroms fast 90 % weniger Kohlendioxid und keinerlei radioaktiven Abfall im Vergleich zur herkömmlichen Stromerzeugung verursacht. So decken ca. 320 kw Photovoltaik-Leistung auf betrieblichen Dächern rund 30 Prozent unseres Energiebedarfes und für den Rest verwenden wir Ökostrom.“, so Karlheinz Müller, Baubiologe des Unternehmens.

Durch diesen Wechsel kann Baufritz pro Jahr 320 Tonnen klimaschädigende Gase und ca. 1,4 kg Atommüll vermeiden. Bei der Wahl des Anbieters wurde ein bundesweit agierender Partner gefunden, der aus einer Bürgerinitiative hervorgegangen ist und vollkommen auf Atom-, Öl- und Kohlestrom verzichtet. Er gewährleistet die Versorgung aus regenerativen Energiequellen und hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ohne Kauf von Ökostrom bei Atomkraftbetreibern oder deren Tochterunternehmen.

Mit diesem Schritt möchte Baufritz auch andere mittelständische Unternehmen auf die „einfachen“ Möglichkeiten des Klimaschutzes aufmerksam machen.