Glasfassaden als Klimaschützer

Im Zuge der Diskussion um den Klimawandel gewinnt der Aspekt der Wärmedämmung und Energieeffizienz bei Gebäuden laufend an Bedeutung. Glasfassaden, aus der modernen Architektur nicht mehr wegzudenken, spielen dabei eine wesentliche Rolle für die Energiebilanz eines Gebäudes. Bei entsprechender Planung und Ausführung können dabei nicht nur die Energieverluste minimiert werden, sondern sogar die Zugewinne aufgrund der Sonneneinstrahlung höher liegen als die Wärmeeinbußen. Der Glasfassadenspezialist RAICO Bautechnik GmbH aus Pfaffenhausen spielt mit seinen Systemen dabei eine Vorreiterrolle.

Wie leistungsfähig Glasfassaden mit Wärmeschutzverglasungen und hochwärmegedämmten Fassadensystemen sein können, zeigen die großflächigen Anwendungen, mit denen heute selbst größere Passivhaus-Objekte wie die Montessorischule in Aufkirchen bei München und Bürogebäude wie das Energon in Ulm realisiert werden.

Auch die Stadt Roodt in Luxemburg setzte sich dieses ehrgeizige Ziel:

RAICO-Roodt

Ihre neue Primärschule sollte im Passivhausstandard ausgeführt werden, also Sommer wie Winter ohne Heiz- und Klimaanlage auskommen. Die Umsetzung gelang in jeder Hinsicht.Ein wichtiger Baustein war dabei das Passivhaus-Fassadensystem auf einer Holz-Tragkonstruktion von RAICO. Bereits vor 7 Jahren hat das Unternehmen die Bedeutung dieses Themas erkannt und seine Glasfassadensysteme dämmtechnisch so optimiert, dass sie als erste die hohen Anforderungen des renommierten Passivhaus-Instituts in Darmstadt erfüllten. Bis heute sind vier RAICO Produktsysteme als „passivhaustaugliche Komponente“ zertifiziert und ermöglichen Architekten und Bauherren so ein breites Anwendungsgebiet, um Holzgebäude mit energiesparenden Glasfassaden auszustatten.

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Ein Passivhaus ist so konzipiert, dass über das gesamte Jahr eine behagliche Innentemperatur ohne zusätzliches Heiz- oder Klimatisierungssystem erreicht wird. Ein wesentlicher Kennwert ist der Heizbedarf, der unter 15 kWh/(m2a) liegen muss, was 1,5 Liter Heizöl pro m2 Gebäudefläche pro Jahr und damit etwa 10% des Energieverbrauchs eines konventionellen Gebäudes entspricht.

Für diese Wärmeenergie ist kein aktives Heizsystem erforderlich, sie wird komplett aus „passiven“ Energiequellen bezogen. Insbesondere aus der Sonneneinstrahlung durch die Glasfassadenflächen, aber auch aus der Wärmeabgabe von Elektrogeräten oder von den Bewohnern des Gebäudes selbst. Für die Schule in Roodt wurden insgesamt 2000 m2 Holz-Glasfassadenfläche ausgeführt.

Die großzügigen Glasanteile, die die Sonnenenergie direkt ins Gebäude holen, leisten einen beträchtlichen Beitrag dazu, dass die Energiebilanz bei diesem Gebäude ausgeglichen ist, und zukünftig keinerlei Heizungsenergie für den Schulbetrieb benötigt wird. Damit fallen einerseits auch keine CO2-Emissionen für die Heizung an.

Andererseits werden auch die im Vergleich zu einer herkömmlichen Bauweise höheren Baukosten innerhalb von wenigen Jahren wieder ausgeglichen und langfristig durch die geringeren Betriebs- und Nebenkosten Einspareffekte erzielt.

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